Diesen Herbst zog es uns in den Süden, auf die Insel Elba. Während fast alle Touristen zum Baden gekommen sind, hatten wir anderes im Sinn, nämlich die Natur zu entdecken. Eben, Elba, aber anders.

Die Basics
Die Insel liegt vor der toskanischen Küste, ist in der Ost-West-Ausdehnung 27 Kilometer breit, in der Nord-Süd 18 Kilometer, also recht überschaubar. Der höchste Punkt der Insel ist der Monte Capanne mit 1019 müM, der mit einer besonderen Gondelbahn erschlossen ist. Der Hauptort ist Portoferraio, wo die meisten Fähren von Piombino ankommen. Die Überfahrt dauert ungefähr eine Stunde. Unsere Ferienwohnung hatten wir etwas ausserhalb von Marina di Campo. Um beweglich zu sein, mieteten wir einen Fiat Panda, das ideale Fahrzeuge auf den engen und kurvigen Strassen, wo es kaum einmal 100 Meter geradeaus geht. Hier eine bildliche Übersicht, wo wir überall unterwegs waren:
Touren von Marina di Campo aus
Unsere Wohnung lag gleich neben einem Wanderweg. Ein kurzer Anstieg brachte uns auf die Krete, von wo man einen schönen Ausblick aufs Meer hat. Von dort aus kann man weiter zum Leuchtturm von Capo Poro. Hier kommt man auch in Kontakt mit dem typischen Steineichenwald. Diese Bäume werden kaum höher als zehn Meter und haben ledrige, immergrüne Blätter. Vom Leuchtturm aus hat man eine schöne Aussicht auf die Küste und die Inseln Monte Cristo und Pianosa.
Ende September trafen wir den Kleinen und den Grossen Wanderbläuling, die Frühe Heidelibelle und die Thyrrenische Mauereidechse an. Der Weg zurück ist derselbe, bei der Abzweigung, wo man hochgekommen ist, kann man geradeaus und landet dann im Zentrum von Marina di Campo, wo man sich einen Drink gönnen kann.
Auf den Monte Tambone
Ebenfalls interessant ist die Wanderung auf den Monte Tambone. Wir starteten von der Wohnung aus und wanderten zuerst dem Strand entlang. Nach dem Campingplatz führt der „Rosmarinpfad“ der Küste entlang, mal auf Meereshöhe, mal ziemlich weit oben. Man kann die ganze Halbinsel auf dem Pfad umrunden, landet dann aber in Lacona und muss schauen, wie man wieder zurückkommt. Wir stiegen nach der Spiaggia di Fonza oberhalb von zwei Ferienhäusern die Strasse hoch. Sie ist saumässig steil, kein Schatten, da ist man froh, wenn man oben ist. Von dort geht es wesentlich gemütlicher auf den Monte Tambone (378 müM.).
Der Abstieg verläuft zuerst in dichter Macchia, Schatten gibt es ebenfalls wenig. Auf der Strasse geht es dann einfacher zum Wandern.
In den elbanischen Bergen
Elba ist eine ziemlich gebirgige Insel. Es gibt auch einen Wanderweg quer durch die Insel, den GTE „Grande Traversata d’Elba“. Dieser wäre sicher auch mal interessant, wir haben uns aber auf Tagesausflüge beschränkt.
Auf zum höchsten Berg
Für den höchsten Berg standen wir früh auf, wir wollten unterwegs sein, wenn nur die Tiere da sind, keine Menschen. Kurz vor sieben, es dämmerte, starteten wir die Wanderung. Bei einer Kapelle, mitten im Wald bewegte sich etwas schemenhaft. Bei genauerem Hinsehen sahen wir zwei Mufflons! Dass wir hier welche sehen würden, damit hätte ich wahrlich nicht gerechnet. Zum Fotografieren war es noch zu dunkel, bereit war ich auch nicht. Kurz darauf entdeckten wir nochmals zwei Mufflons, diesmal noch einen Widder mit den schneckenförmig gewundenen Hörnern. Weiter oben raschelte es ziemlich. Was das wohl ist? Durch das Gehölz hindurch sahen wir ein Wildschein davonhuschen. Allmählich wurde es heller und wir kamen in Regionen, wo man zwischendurch auch die Aussicht geniessen konnte.
Je höher wir kamen, desto niedriger wurden die Bäume. Und in diesem Gebüsch versteckte sich auch die Provencegrasmücke. Ich hörte sie nur singen. Nach jeder Pause war sie wieder an einem anderen Ort, ich drehte mich einmal um die Achse, ohne sie zu sehen. Dafür sah die Frau etwas: Zwei Mufflons kletterten in den Felsen herum. Es scheint doch einfacher zu sein, Mufflons zu sehen, als wir angenommen hatten.
Auf dem Gipfel
Weit oben, in einer Felsscharte, entdeckte ich einen anderen Vogel: Amselgross, aber nicht rein schwarz. Es war eine Blaumerle! Wieder einer für die Liste. Leider war sie nur kurz zu sehen, sie verschwand hinter den Felsen, ohne dass die Frau sie gesehen hatte. Wir stiegen noch zuoberst auf den Gipfel, von wo man eine grossartige Aussicht hätte – wäre da nicht der Nebel. Auch so genossen wir den Aufenthalt. An einem windgeschützten Plätzchen machten wir eine Pause, ein Steinschmätzer schaut uns dabei zu.
Inzwischen hatte der Betrieb eingesetzt, die Leute wurden zahlreicher. Zeit für uns abzusteigen. Die Frau entdeckte einen dunklen Vogel: Wieder die Blaumerle! Nun hatte sie sie auch noch gesehen. Es war schon um zwölf Uhr, aber immer noch stiegen Leute auf. Und das bei der Hitze! Da lobe ich mir das frühe Aufstehen. Klar sahen wir nun kaum mehr Tiere, dafür entdeckten wir die Alpenveilchen, die hier zahlreich blühten.
Eine Runde zu den Mufflons
Wir fuhren ins Bergdörfchen San Piero in Campo – und erschraken! Alles voller Autos, an einem Sonntagmorgen um halb acht! Was wohl hier los war? Es war wohl aber so, dass das Dorf zu enge Gassen hatte und man mit dem Auto gar nicht durchkommt, weshalb die Bewohner alle zentral parkierten. Wir starteten jedenfalls unsere Wanderung durch das verschlafene Dorf. Oberhalb hatten wir Ausblick aufs Meer und die Sonne, die gerade aufging, ein wunderschönes Schauspiel.
Etwas aber drängte sich in meine Ohren: Da war ein Gesang, den ich auch schon gehörte hatte. Ich suchte mit dem Fernglas und fand auf einer Telefonleitung eine singende Zaunammer. Sehr schön, hatte ich schon lange nicht mehr gesehen. Etwas weiter war eine eingezäunte Ziegenherde und ein Herdenschutzhund, leider ausserhalb der Umzäunung. Zum Glück beschränkte er sich aufs Bellen, liess uns ansonsten in Ruhe. Noch einmal sahen wir die Zaunammer, dann war es das auch schon.
Der Weg war angenehm zu gehen durch die Macchia, es gab immer wieder schöne Ausblicke auf die Umgebung. Einmal präsentierte sich schön eine Samtkopf-Grasmücke. Oben, auf einem Felsen, standen drei Mufflons und schauten auf uns herab, auf einem anderen waren nochmals ein Widder und ein Schaf. Die Gegend scheint beliebt zu sein bei den Mufflons.
Durchs Dickicht
Nach einer alten, verlassenen Mühle stieg der Weg an, vorerst noch gut begehbar. Dann kam aber bald der elbanische Wanderweggroove: Der Weg wurde enger, war ausgewaschen und steil, die Büsche drängten immer mehr in den Weg hinein, bis man sich untendurch schleichen musste, immer wieder gepiesackt vom Stechginster, der hier recht zahlreich vorkommt, vor allem am Weg. Aber auch dieser endete mal, wir kamen auf eine breite Piste. Gleichzeitig hatten wir so ziemlich den höchsten Punkt der Wanderung erreicht und wollten auf den Felsen hinaus, wo vorher die Wildschafe standen. Aber ein Spinnennetz verhinderte den Zugang, so dass wir ein anderes Plätzchen suchten für eine Pause.
Der Abstieg war vorerst sehr angenehm. Plötzlich raschelte etwas neben dem Weg, die Büsche bewegten sich. Heraus sprangen ein Mufflonschaf und ein Widder, rannten genau in unsere Richtung. Als sie uns sahen, drehten sie sofort ab und rannten in die andere Richtung weiter. Später verpassten wir irgendwo eine Abzweigung und stellten später fest, dass wir den Biketrail abgestiegen sind. Das Ziel erreichten wir trotzdem, es war praktisch kein Umweg. So waren wir nach dem Mittag wieder in San Piero, froh, nicht mehr aufsteigen zu müssen wie die anderen, die uns gegen Schluss noch entgegengekommen waren.
Dunkle Wolken über dem Monte Perone
Eine weitere Bergwanderung startete in Sant’Ilario in Campo. Wieder wurden wir mit einem spektakulären Tagesanbruch belohnt, allerdings war’s das dann auch schon mit Sonne für den Rest der Wanderung. Das machte aber nichts, wir waren froh, dass es für einmal nicht so heiss war.

Der Weg war eine Forststrasse, wenig interessant. Wir hielten Augen und Ohren offen, erst nach einiger Zeit huschten Mufflons in den Wald, kurz darauf ein Steinmarder. Das war’s dann auch schon. Nach einer Stunde gelangten wir in einen Pinienwald, der schöner anzuschauen war, aber Tiere gab es immer noch nur wenige. Und dann kam tatsächlich ein Biker von hinten, die erste Person, die wir an diesem Tag antrafen. Oben erwartete uns ein grosser Picknickplatz, den wir links liegen liessen, wir gingen weiter zum Gipfel. Auf diesem war nebst einer Antennenanlage ein Aussichtsturm, allerdings eingezäunt und die Treppen entfernt, damit sicher niemand hinaufsteigt.
Der Abstieg war dann wieder Elbastyle, Forststrasse oder ausgewaschener Bergweg. Auf diesem kamen uns die ersten Leute entgegen. Kurz vor Sant’Ilario gelangten wir wieder auf eine Forststrasse. Im Gebüsch, ganz nah, ertönte eine Provencegrasmücke. Ich versuchte lange, sie zu entdecken und zu fotografieren, aber sie zeigte sich nie. Im Dorf machten wir einen kurzen Rundgang, es war eines dieser ursprünglichen Bergdörfer. Beim örtlichen Treffpunkt kehrten wir ein und es begann zu regnen. Ich würde sagen: Perfektes Timing.
An der Westküste
An der Westküste soll es viel zu sehen geben was Vögel angeht. Leider gibt es keinen durchgehenden Wanderweg. Will man eine Rundwanderung machen, muss man oft der Strasse entlang zurück.
Von Fetovaia nach Seccheto
Zwischen diesen beiden Orten gibt es einen mehr oder weniger vorhandenen Wanderweg, man muss schon ziemlich die Erwartungen zurückschrauben, wenn man Schweizer Wanderwege gewohnt ist. Wir stiegen ziemlich lang im Schatten hoch, trotzdem war es bereits heiss. Die Aussicht aber lohnte sich. Auf dem höchsten Punkt gibt es eine steinzeitliche Nekropole, die man besichtigen kann. Wie üblich hörten wir die Vögel in der Macchia rundherum, jedoch sahen wir kaum welche. Erst beim Abstieg nach Seccheto kamen uns andere Leute entgegen. Ich hätte nicht mit ihnen tauschen wollen.
Von Seccheto zurück war es dann weniger erspriesslich, wir mussten mangels Fussweg der Strasse entlang wandern. Zum Glück wird hier rücksichtsvoll gefahren und die Fahrzeuge sind nicht so gross.
Colle di San Bartolomeo
Die Anfahrt hielt schon das erste Highlight bereit, wir erlebten einen spektakulären Sonnenaufgang. Wir starteten in Pomonte und wanderten auf einem wirklich ausgezeichneten Wanderweg. Er wurde von Studenten gebaut, ist breit und bestens ausgebaut mit Natursteinen. Auch die Umgebung versprach spannend zu sein. Wir fanden Vögel, die bei uns auch häufig vorkommen, wie Distelfink und Girlitz. Aber auch Provencegrasmücken, Samtkopf-Grasmücken und, wieder eine neue Art, den Korsischen Zitronengirlitz.
Nun waren wir nach einer Stunde bereits in Chiessi, wo der Wanderweg endete. Was tun? Zuerst suchten wir den Strand auf und stärkten uns. Eine Türkentaube wartete darauf, auch etwas abzubekommen. Vergeblich. Wir gingen zurück ins Dorf und kehrten in einem Café ein. Es herrschte richtige Ferienstimmung.

Nun war es aber immer noch mitten am Morgen. So entschlossen wir uns, den Weg über San Bartolomeo zu nehmen. Das gab einige hundert Höhenmeter zusätzlich, wir kamen ordentlich ins Schwitzen. Hier führte der Weg wieder durch die Macchia, er war manchmal kaum auszumachen. Wir erreichten den Monte San Bartolomeo. Um allerdings auf den Gipfel steigen zu können, hätten wir ein Klettersteigset benötigt. So machten wir Rast im Schatten des Felsen, zusammen mit drei Bayern, die den gleichen Weg gingen.
Beim Colle di San Bartolomeo entdeckten wir wieder eine Blaumerle, ansonsten tat sich nicht viel, ausser, dass immer wieder Mauereidechsen über den Weg rannten. Der Abstieg war ebenfalls an der prallen Sonne, den Feigenkakteen gefiel das. Bald erreichten wir wieder unser Auto und fuhren zurück.
Durch den Baumheidewald
Wir parkierten in Zanca, im Nordwesten der Insel. Es gab einen Wanderweg zur Punta della Zanca, einem Aussichtspunkt. Allerdings gingen wir erstmal falsch. Der Weg war wohl auf die Schnelle mit Bauschutt hergestellt worden, etwas weiter unten sahen wir, dass ein Grundstückeigentümer den ursprünglichen Weg einfach abgesperrt hatte. Wir stiegen als ab zu diesem Aussichtspunkt. Hier zeigte sich wieder, dass Wanderwege nicht Priorität haben auf Elba, wir fanden den Aussichtspunkt trotzdem. Von dort hatte man einen schönen Ausblick aufs Meer. Der Rückweg wurde bereits zur Herausforderung, wir kamen ein paar Mal vom Weg ab, obwohl er mehr oder weniger markiert war.
Nun wandten wir uns Sant’Andrea zu. Der Weg war auch markiert, allerdings wähnte man sich oft auf einem Irrweg, er sah mehr wie ein Bachbett aus. Was aber interessant war: Wir durchquerten einen Baumheidewald. Moment. Heide, auch Erika genannt, sind doch diese krautigen Pflanzen, die ganze Landschaften rosa färben? Exakt mit diesen ist die Baumheide verwandt, wird aber bis zu sechs Meter hoch. Ein weiteres Heidekrautgewächs ist der Erdbeerbaum, der rote Früchte trägt und ähnlich gross wird.
Und wo es Erdbeerbäume gibt, flattert auch der Erdbeerbaumfalter herum, der grösste Tagfalter Europas. Es sind wunderschöne Schmetterlinge, die, wenn sie irgendwo herumfliegen, immer die Frage aufkommen lassen: War das jetzt ein Vogel oder ein Schmetterling?
Schöne Aussicht gab es auch aber keine weiteren Vögel, vor allem keine Sturmtaucher, die die Frau gerne gesehen hätte, aber dafür waren wir ein paar Monate zu spät, die sind nur zur Brutzeit hier. Wir machten uns wieder auf demselben Weg zurück.
Die Lacona-Halbinsel
Lacona ist von Marina di Campo aus über einen Pass Richtung Osten erreichbar. Die dazu gehörende Halbinsel besuchten wir zwei Mal. Man kann direkt von Lacona aus zu Fuss starten. Ein Weg, besser eine Strasse, führt auf der Ostseite der Halbinsel zum Kap. Wir sind eine Acht gewandert dahin:
Man wandert durch hohe und niedrige Macchia, die Vegetation ist recht abwechslungsreich.
Bei der zweiten Tour besuchten wir zuerst die Dünen von Lacona, die geschützt sind. Dahinter befindet sich ein Besucherzentrum, das in der Hochsaison jeden Tag geöffnet hat, in der Nebensaison, in der wir unterwegs waren, ist es nur Montag, Freitag, Samstag und Sonntag geöffnet. Und wir waren natürlich an einem Dienstag da.
So machten wir uns auf den Weg, diesmal auf den westlichen Küstenweg. Da wir für unsere Verhältnisse spät unterwegs waren, hatte es viele Leute. Einige versuchten den Weg gar mit dem Mountainbike. Als dann in der Gegenrichtung zwei Familien Räder schiebend entgegenkamen, empfahlen wir ihnen freundlich, sich eine andere Route zu suchen. Über den Ostküstenweg gelangten wir wieder zurück nach Lacona.
Was noch wissenswert ist
Zumindest im Herbst sind ein grosser Teil Schweizer Touristen, dann gibt es noch viele Deutsche und ein paar andere. Elba ist sauber – dort, wo die Touristen sind. Geht man etwas ausserhalb, abseits der Touristenströme, sieht es schäbiger aus. Da liegt Abfall herum, einfach weggeworfen, auch in privaten Obstgärten lässt man den Plastik herumliegen. Dabei gibt es eine ausgebaute Abfallentsorgung, jeden Tag wird etwas anderes abgeführt, mal Plastik, mal Papier, Biomüll, selbst am Sonntag wird entsorgt.
In Marina di Campo kriegt man alles, was man für die Ferien braucht. Es gibt einen grossen Supermarkt etwas ausserhalb und einen kleinen im Zentrum. Restaurants gibt es in Hülle und Fülle, gut bedient ist, wer gerne Meeresgetier hat.
Tier- und Pflanzenwelt
Was wir so gesehen, ist über den Bericht verteilt ersichtlich geworden. Gemäss Birdingplaces hätte es einiges zu sehen gegeben, aber wir konnten verhältnismässig wenig Vögel entdecken, sowohl von der Artenzahl als auch von der Anzahl her. Der Herbst sollte eigentlich eine gute Zeit sein. Waren wir zu früh oder zu spät? Auch die Insektenwelt war nur spärlich, aber beeindruckt hat mich der Erdbeerbaumfalter, er ist einfach wunderschön. Das es so viele Mufflons gibt, hat uns tatsächlich überrascht. Wir hatten vorgängig eine Fernsehsendung gesehen über die Natur in Elba, da schlichen sich Ranger an Mufflons heran, so dass ich annahm, dass es fast unmöglich ist, sie zu Gesicht zu bekommen.
Die Pflanzenwelt ist natürlich mediterran, die Macchia dominiert hier. Macchia ist eine immergrüne Gebüschformation und ist durch den Menschen entstanden durch übermässige Nutzung der Wälder, der Boden wurde degradiert. Typische Vertreter sind die Steineiche, die Baumheide, der Mastixstrauch oder der Erdbeerbaum. Die Macchia wird so dicht, dass es fast unmöglich ist, darin einzudringen, jedenfalls nicht ohne Kratzer.
Birdingplaces: Elbas West Coast
Birdingplaces: Monte Capanne
Birdingplaces: Lacona Peninsula
An- und Rückreise
Die meisten reisen natürlich mit dem Auto an. Da wir keines besitzen, nahmen wir den Zug. Die Anreise verteilten wir auf zwei Tage, am ersten Tag reisten wir nach Pisa und machten eine kleine Stadtrundtour, da muss man natürlich den schiefen Turm gesehen haben. Am nächsten Morgen fuhren wir nach Livorno und weiter nach Piombino, von wo wir mit der Fähre nach Portoferraio übersetzten. Die Rückreise mussten wir an einem Tag machen: Wir gingen um halb acht am Morgen auf die Fähre und waren abends nach neun Uhr zu Hause.
